Über mich

Pflege- und hilfebedürftig zu sein, ist eine existenzielle menschliche Erfahrung. Am Anfang unseres Lebens war jeder von uns „pflegebedürftig“, spätestens am Ende unseres Lebens werden wir es (fast) alle wieder sein.

Mich hat das Thema Pflege nie losgelassen. Als Jugendlicher war es für mich (wie für meine Eltern und Geschwister) selbstverständlich, meine im selben Haushalt lebende Grußmutter zu unterstützen. Mein Zivildienst, den ich mit großer Freude in einem Krankenhaus abgeleistet habe, hat mich dann auf den Gedanken gebracht, eine Krankenpflegeausbildung zu machen (obwohl ich eigentlich auf einem anderen „Gleis“ unterwegs war, denn ich hatte in Hamburg ein Politikstudium begonnen).

Heute bin ich Professor für Pflegemanagement, insbesondere Pflegeberatung an der APOLLON Hochschule in Bremen. Viele Jahre habe ich in der direkten Pflege gearbeitet, seit zwanzig Jahren berate ich Pflegeeinrichtungen. Im Rahmen eines Interimsmanagements (Aufbau eines ambulanten Pflegedienstes) war ich zuletzt (2019/2020) wieder verstärkt operativ tätig: Ich habe die eine oder andere Pflegetour gefahren, vor allem habe ich eine Vielzahl von Pflegeberatungsgesprächen geführt.

Inzwischen bin ich schon über 60 Jahre als. Mein persönlicher Bezug zur Pflege ist heute, wie Sie sich denken können, noch größer als mit 20 Jahren, als ich in die Pflege beruflich „eingestiegen“ bin.

Die Pflege zu verbessern, treibt mich um. Heute mehr denn je.